Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Beauftragung von Inhouse-Workshops

1 Allgemeines

 

Mit der Beauftragung von Inhouse-Workshops erkennt der Auftraggeber diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Recrunauten (im Folgenden: der Veranstalter) verbindlich an.

  1. Technische Voraussetzungen


Der Auftraggeber hat den Teilnehmern die technischen Voraussetzungen für digitale Live-Trainings (ausreichende Internetverbindung, Telefonanschluss, vollumfänglich installierte notwendige Software, die vom Veranstalter genannt wird) auf eigene Kosten und Verantwortung bereitzustellen. Der Auftraggeber trägt Sorge für ein mit einem jeweils aktuellen Virenscanner ausgestattetes System, um nicht für Folgeschäden aus der Verbreitung von Viren über sein System zu haften.

 

Sieht der Auftrag Workshops unter persönlicher Anwesenheit vor, hat der Auftraggeber für die Anreise der Teilnehmer zu sorgen. Der Veranstalter übernimmt keine Kosten und Verantwortung für die Anreise von Teilnehmern oder ihre Pünktlichkeit.

Sieht der Auftrag in Räumlichkeiten des Auftraggebers vor oder Räumlichkeiten, die der Auftraggeber organisiert, so hat dieser für eine geeignete Ausstattung der Räume zu sorgen und sicherzustellen, dass den Dozenten und Teilnehmern Zugang gewährt wird.

 

2 Anmeldung und Auftragserteilung
 

  1. Die Daten der Teilnehmer werden für interne Zwecke elektronisch verarbeitet. Die mit der Anmeldung einhergehenden Daten werden unter Beachtung der DSGVO und gemäß der Datenschutzrichtlinien des Veranstalters verarbeitet.
     

  2. Alle Preise verstehen sich inklusive der zum Zeitpunkt der Leistung gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

  3. Rechnungen und Zahlungsbedingungen:

Die Bezahlung des Auftrags erfolgt durch Rechnung. Die Rechnung wird nach der Auftragsbestätigung gestellt.

Auf Nachfrage kann vereinbart werden, dass 50 Prozent der vereinbarten Summe mit der Auftragsbestätigung und 50 Prozent zum ersten Veranstaltungstermin berechnet werden.

Die Zahlungsfrist beträgt jeweils 30 Tage ab Rechnungsdatum.

 

3 Umbuchungen und Absagen von Workshop-Terminen

 

  1. Umbuchungen von bereits schriftlich bestätigten Terminen durch den Auftraggeber müssen schriftlich (z.B. per Email an info@recrunauten.de) und mindestens 48 Stunden vor dem Termin erfolgen. Andernfalls gilt ein Termin, den der Auftraggeber nicht wahrnimmt, als nicht angetreten („No-Show“).

    Sollten dem Veranstalter durch die Verschiebung eines Termins zusätzliche Kosten entstehen, etwa durch die Verpflichtung von Dozenten oder die Buchung von Reisen, verpflichtet sich der Auftraggeber, diese zu ersetzen. Der Veranstalter wird den Auftraggeber darüber beim Umbuchungswunsch informieren und etwaige durch eine Umbuchung anfallende Kosten benennen.

 

  1. Entscheidet sich der Auftraggeber, einen Termin ausfallen zu lassen, oder tritt ihn nicht an („No-Show“), verfällt der Termin ohne Anspruch auf Ersatz.

 

4 Absage von Veranstaltungen und Haftung
 

  1. Bei Ausfall einer Veranstaltung durch Krankheit des Dozenten, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse hat der Auftraggeber Anspruch auf einen Nachholtermin. Der Veranstalter verpflichtet sich, geeignete Alternativtermine anzubieten. Es erfolgt keine Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten oder von durch Arbeitsausfall entstandenen Auslagen.
     

  2. Der Veranstalter haftet bei eigenem Verschulden oder dem seiner Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit auf Schadensersatz.

 

5 Gewährleistung und Änderungsvorbehalt
 

  1. Unsere Workshops werden nach dem jeweiligen Stand des Wissens sorgfältig vorbereitet und durchgeführt. Alle Sessions werden von erfahrenen Dozenten durchgeführt, alle Materialien, Unterlagen und Handouts werden nach den jeweils neuesten Erkenntnissen erstellt. Der Veranstalter übernimmt jedoch keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit und Fehlerfreiheit der Schulungsinhalte und Unterlagen.
     

  2. Der Veranstalter behält sich vor, notwendige inhaltliche und/oder organisatorische Änderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen, soweit diese den Gesamtcharakter des Workshops nicht wesentlich ändern. Im Bedarfsfall ist der Veranstalter berechtigt, den/die zunächst vorgesehenen Dozenten und/oder Workshop-Leiter durch gleichqualifizierte Personen zu ersetzen.

 

6 Urheberrecht und Nutzungsrechte / Bilderrechte aus der Veranstaltung
 

  1. Dem Veranstalter verbleiben alle urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den überlassenen Schulungsunterlagen. Die Unterlagen dürfen nicht zur Weitergabe an Dritte vervielfältigt werden, ausgenommen ist die Vervielfältigung von Programmen zum Zwecke der Datensicherung. Die Teilnehmer dürfen sich ein Vervielfältigungsstück nur anfertigen und für ausschließlich eigene Zwecke verwenden, wenn das Original infolge von Beschädigung oder Zerstörung nicht mehr verwendbar ist. Gedruckte Unterlagen dürfen - auch auszugsweise - nicht nachgedruckt oder nachgeahmt werden.
     

  2. Im Rahmen der Workshops werden die von dem/der Teilnehmer/in erstellten Unterlagen (z. B. Präsentationen, Analysen, Berichte...) dem Veranstalter zur uneingeschränkten Nutzung überlassen. Diese Inhalte werden im digitalen Lernraum, der vom Veranstalter bestimmt wird, abgelegt und dürfen von anderen Teilnehmern eingesehen werden.
     

  3. Der Auftraggeber erklärt – vorbehaltlich der Zustimmung der Teilnehmer der Workshops – hiermit sein Einverständnis zur Erstellung von Bildaufnahmen der Teilnehmer im Rahmen der Workshops sowie zur Verwendung und Veröffentlichung der Bilder zum Zwecke der öffentlichen Berichterstattung über die Workshops.

 

7 Erfüllungsort, Gerichtsstand und Wirksamkeit
 

  1. Erfüllungsort ist Sitz des Veranstalters. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist bei Klagen Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters. Soweit Ansprüche des Veranstalters nicht im Mahnverfahren geltend gemacht werden, bestimmt sich der Gerichtsstand bei Nichtkaufleuten nach deren Wohnsitz. Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Auftraggebers, auch bei Nichtkaufleuten, im Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat der Auftraggeber nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich des Gesetzes v erlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters vereinbart.
     

  2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
     

  3. Durch eine etwaige Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Klauseln gilt dasjenige vereinbart, was dem wirtschaftlich Gewollten in rechtlich zulässiger Weise am ehesten entspricht. Dies gilt auch für die ergänzende Vertragsauslegung (Salvatorische Klausel).

 

Stand: Juni 2020

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