• hilgersivana

Die vier Phasen des Lernens: Auf die Plätze, fertig - LOS!




Diejenigen, die schon mehrere unserer LernSnacks gelesen haben oder die uns schon länger kennen, wissen, dass wir nicht nur gerne über Employer Branding und Recruiting sprechen. Viel mehr liegt uns am Herzen eine Vielfalt an Themen aufzugreifen, die für das Lernen und persönliche Entwicklung wichtig und hilfreich sind.

Deshalb widmen wir den heutigen LernSnack noch einmal dem Thema Lernen. Der Hintergrund ist, dass es in unseren Workshops für jeden Teilnehmer vor Beginn der Lerneinheiten einen sogenannten Kompetenzcheck gibt. Der Grund dafür ist auf das folgende Modell „Vier Phasen des Lernens“. Demnach erfolgt das Lernen grundsätzlich in vier Phasen:

1. Unbewusste Inkompetenz – diese Phase nenne ich ganz gerne die „Phase der Glückseligen“, denn in dieser Phase ist mir meine persönliche Inkompetenz nicht bekannt. Deshalb entsteht in dieser Phase auch kein Interesse oder Neugierde etwas Neues zu lernen.

2. Bewusste Inkompetenz – das ist der Moment, wo mir klar wird, dass es Dinge gibt, die ich noch nicht kann. Diese Erkenntnis kann ganz erhellend sein, Neugierde wecken, aber genauso gut mit einer negativen Haltung erfolgen - so nach dem Motto: Muss ich schon wieder etwas Neues lernen, mich anstrengen und mir etwas hart erarbeiten.

An der Stelle setzen wir bei unseren Lernformaten übrigens den Kompetenzcheck ein, um die Teilnehmer darauf aufmerksam zu machen, wo mögliche „Blind Spots“ sind, um daraus für sich ein oder mehrere Lernziele zu festzulegen - das Ganze mit Neugierde und Vorfreude auf das, was folgen wird.

3. Bewusste Kompetenz – durch Lernen, Wiederholen, Anwenden schaffe ich den Weg zu einer Phase, in der mir meine Expertise bewusst ist. Es ist die Phase des „Aha-Effekts“ – hier erkenne ich, wie leicht mir manche Aufgaben von der Hand gehen, für die ich zuvor noch richtig hart arbeiten musste bzw. mit einer hohen Konzentration.

4. Unbewusste Kompetenz – das ist die Phase, die wir als Routine bezeichnen, in der wir die Aufgaben automatisch erledigen, ohne viel darüber nachzudenken. Also wieder zurück in das Land der Glückseligen.


Für viele von uns geht es heute in ein langes Wochenende, deshalb zwei Reflexionsfragen im Rückblick auf die vergangene Woche: Frage 1: Welche Aufgaben haben Dir Energie gegeben? Frage 2: In welche der vier oben genannten Phasen würdest Du diese Aufgaben und Dein Können dazu einordnen?


Mache Dir dazu Notizen und beobachte die Entwicklung in den nächsten Wochen, was ist Dein Fazit daraus? Wir freuen uns wenn, Du Deine Erkenntnisse mit uns teilst, zum Beispiel als Interviewpartner. Schreibe mir eine Mail an ivana@recrunauten.de.


Jetzt bleibt uns nur noch ein schönes langes Wochenende zu wünschen, und bleibt neugierig!


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