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Erfolgreich präsentieren – alles eine Typsache!


Eine weiße Winkekatze bedeutet Frohsinn, Reinheit und positive Dinge


Heute ist der 6. Mai 2020 und gestern hat in Bayern der Ministerpräsident Markus Söder die nächsten Schritte zur Lockerung der Corona-Beschränkungen verkündet. Folglich bereiten sich einige Unternehmen bereits auf die Rückkehr der Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze vor. Wir freuen uns alle sehr, wohlwissend, dass erneut Rückschläge eintreten können. Da wir grundsätzlich Optimisten sind, gehen wir von einer positiven Entwicklung aus. Vielleicht geht es Dir gerade ähnlich: Du bist voller Ideen, die Du bald Deinem Team oder Deinem Vorgesetzten vorstellen möchtest, um sie von Deinen Ideen zu überzeugen. Deshalb haben wir im heutigen LernSnack die sogenannte 4-Mat-Methode für Dich zubereitet. Diese Methode bietet Dir die perfekte Präsentationsstruktur durch die du Deine „Zuhörer“ richtig packen bzw. überzeugen kannst.

Das 4-Mat-Modell basiert auf den Erkenntnissen von David Kolb und Bernice McCarthy. Sie haben festgestellt, dass wir auf vier unterschiedliche Arten Informationen aufnehmen bzw. lernen können. Sie unterscheiden zwischen vier W-Typen:

1. Warum-Typ

2. Was-Typ

3. Wie-Typ

4. „Was wäre wenn“ (auch Wozu)-Typ.

Das Entscheidende für die ideale Präsentationsstruktur ist nicht ausschließlich die Berücksichtigung alle vier Typen, sondern ebenso deren Reihenfolge.

Anbei die korrekte Reihenfolge mit den entsprechenden Erläuterungen:

1. Der Warum-Typ (ca. 35 % der Menschen) ist ungeduldig. Zu Beginn muss für diesen Typ daher die Antwort auf die Frage „Warum soll ich mich damit überhaupt beschäftigen?“ übermittelt werden. Mögliche Leitfragen sind: Was passiert, wenn nichts passiert? Ergebnisse der Analyse/des Benchmarks? Welche negativen Entwicklungen sind zu erwarten und ACHTUNG, welcher persönlicher Leidensdruck entsteht bei den Betroffenen?

2. Der Was-Typ (ca. 20 % der Menschen) möchte ganz genau wissen, worum es geht. Mit Details aus Zahlen, Daten und Fakten kannst Du hier überzeugen.

3. Für den Wie-Typ (ca. 20 % der Menschen) ist die Darstellung der einzelnen konkreten Umsetzungsschritte relevant. Stelle dir die Frage „Wie gehen wir vor?“ und präsentiere dazu einen Projektplan/Ablaufplan.

4. Der „Was wäre, wenn“-Typ (ca. 25 % der Menschen) benötigt ein positives Ziel-Bild. Diesen Typ überzeugst Du, indem Du eine positive Entwicklung darstellst, wenn Deine Idee umgesetzt wird. Um dies zu verdeutlichen, wird ein Best Case Szenario aufgezeigt, zeitgleich soll dieser die persönlichen Vorteile der Betroffenen enthalten.

4-Mat ist universell einsetzbar in Vorträgen, Präsentationen, Workshops etc. – überall dort, wo Kommunikation stattfindet.


Viel Spaß und Erfolg jetzt schon bei der Umsetzung!


Ivana Hilgers

Quelle: Competence on top, www.competenceontop.com


P. S. Anbei noch mein persönlicher Spickzettel, gezeichnet von Nina Henkel.




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