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Kreativ-Teams richtig besetzen: Das KEKE-Prinzip

In unserer Arbeit und privaten Leben ist unsere Kreativität häufiger gefordert als wir es denken. Es geht mal darum, was koche ich heute für mich, für meine Gäste, die Familie, wie komme ich von A nach B, um den Stau zu vermeiden. In unserer Arbeitswelt, die sich mit immer zunehmender Dynamik verändert, ist unsere Kreativität ein wertvolles Gut.


Wir werden in unseren LernSnacks* die eine oder andere Kreativmethode vorstellen, doch heute möchten wir mit Dir teilen, wie idealerweise ein Kreativteam „gestafft“ sein sollte.


(* Zu den LernSnacks meldest Du Dich einfach über unsere Webseite an: Klicke im Menü unter Home auf Lernsnacks.)

Es handelt sich um das sogenannte KEKE-Prinzip:

  • K - Klein

  • E - Ehrgeizig

  • K - Konkurrierend

  • E- Ergänzend



KEKE - nicht KEKSE. Vielleicht dient das Bild aber als eine gute Eselsbrücke...


Klein - die Teamgröße liegt idealerweise bei 4 Personen. Diese Gruppengröße ist groß genug, um möglichst viele Ideen zu generieren, zeitgleich klein genug, dass jedes Teammitglied die Gelegenheit hat, sich voll einzubringen (niemand kann sich zurücklehnen). Jede*r ist gefordert.

Ehrgeiz ist eine wichtige Energiequelle und die positive und lösungsorientierte Grundeinstellung ist ein Erfolgsfaktor. Ein Problem nicht lösen zu können, käme einer Niederlage gleich. So kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt – Konkurrierend.

Das Wort Konkurrenz ist negativ belegt und wir haben häufig ein Bild von Ellenbogen im Gesicht. Was hiermit viel mehr gemeint ist, dass man auf spielerische Art und Weise eine Wettbewerbssituation erzeugen kann, wo es darum geht etwas zu gewinnen. Diese Situation kann man überall beobachten, am eigenen Esstisch bei „Mensch ärgere dich nicht“ und „Backgammon“, am Sportplatz aber auch im beruflichen Kontext – immer, wenn es darum geht, zu gewinnen oder zu verlieren, sind wir bereit, uns mehr anzustrengen als wenn ein Team alleine an der Problemlösung arbeitet. Wir setzen in unseren Workshop bewusst solche spielerisch erzeugte Wettbewerbssituationen und freuen uns immer, über die Energie, die dadurch entsteht. Es macht Spaß, es wird laut und gelacht, manchmal auch aufgeregt – und es kommt richtig viel Bewegung.

Der letzte Punkt ergänzend dürfte Dir als Personaler nicht unbekannt sein. Die Bedeutung der diversen Teams ist in aller Munde, wenn auch nicht immer leicht in der Praxis umzusetzen. In Kreativteams ist das vielleicht etwas einfacher, darauf zu achten, dass sich die Kompetenzen der Teilnehmer ergänzen. Ergänzen sollen sich die Teammitglieder in ihrer Grundeigenschaft, analytisch, oberflächlich, laut, leise, schnell, langsam, Optimisten, Skeptiker...


So, das war unser erster LernSnack. Wir hoffe, es hat dir gefallen, und es bringt Dir in Zukunft bei Lösungsfindungen eine neue Perspektive. Wir wünschen Dir jedenfalls viel Spaß und Erfolg mit dem KEKE-Prinzip. Noch eine Anmerkung zum Schluss, bitte nutze gerne die Feedbackfunktion, um uns Deine Meinung zu unserem LernSnack mitzuteilen.

Herzliche Grüße

Dein Recrunauten-Team



PS: Zu den LernSnacks meldest Du Dich einfach über unsere Webseite an: Klicke im Menü unter Home auf Lernsnacks.

Quelle: Creative Explosion, Neue Sprengkraft für Ideen, Innovationen und Kreativprozesse von Henning Patzner. Zur Webseite.

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